PHP Warning: Declaration of CMS\Rtehtmlarea\RteHtmlAreaBase::drawRTE($parentObject, $table, $field, $row, $PA, $specConf, $thisConfig, $RTEtypeVal, $RTErelPath, $thePidValue) should be compatible with \CMS\Backend\Rte\AbstractRte::drawRTE(&$pObj, $table, $field, $row, $PA, $specConf, $thisConfig, $RTEtypeVal, $RTErelPath, $thePidValue) in /usr/www/users/Classes/RteHtmlAreaBase.php line 27

Artikel

Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) – „Abwärme besser nutzen“

Die Umsetzung der Ziele des Energiekonzeptes der Bundesregierung im Rahmen des NAPE wird BMWi vorangetrieben, schließlich sollen die Vorgaben zur Primärenergieeinsparung, - 20 % bis 2020, erreicht werden. Über die Energieeffizienznetzwerke als einen Baustein des NAPE haben wir bereits im November 2014 berichtet. Heute beleuchten wir den Punkt „Abwärme besser nutzen“.

Was auf der Internetseite des BMWi noch sehr allgemein klingt, kann mittel- bis langfristig erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen haben, die Abwärme nicht nutzen. Hintergrund ist auch die politische Gemengelage: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat in diesem Bereich ebenfalls ein Themenfeld gefunden, in dem es sich profilieren will. Das BMUB sieht sich hierbei zwar primär dem Ziel der CO2-Einsparung verpflichtet, aber für die betroffenen Unternehmen macht das keinen Unterschied. Da das Klimaschutzprogramm 2020 stark hinter seinen Zielen hängt, will das BMUB die Anstrengungen verdreifachen. Die Abwärmenutzung soll einen gesteigerten Anteil leisten, notfalls mit legislativen Maßnahmen. Die größten Potentiale werden dabei in der Industrie gesehen, theoretisch bis zu nutzbaren 225 TWh/a, was ein CO2-Vermeidungspotential von ca. 60 Mio. t CO2 bedeuten würde. Zum Vergleich: Mit der neuen Klimaabgabe von Minister Gabriel sollen ca. 22 Mio. t CO2 eingespart werden (siehe folgender Artikel). Für betroffene Unternehmen ist es daher wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema Abwärmenutzung zu befassen. Als energieintensive Branchen mit den größten Abwärmepotentialen gelten dabei die Metallerzeugung und ‑bearbeitung sowie die chemische Industrie.

In die gleiche Richtung zielt die geplante „Verordnung über den Vergleich von Kosten und Nutzen der Kraft-Wärme-Kopplung und der Rückführung industrieller Abwärme bei der Wärme- und Kälteversorgung (KWK-Kosten-Nutzen-Vergleich-Verordnung – KNV-V)“ zur Umsetzung von Artikel 14 der EU-Energieeffizienzrichtlinie. Die Verordnung betrifft Vorhaben in den Sektoren Stromerzeugung (KWK), Industrie (Abwärme), sowie Energietransport (Fernwärme): Die Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse wird Bestandteil des BImSchG-Verfahrens für Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung > 20 MW.

Beratung und Investitionskosten zur Umsetzung von Abwärmenutzungsmaßnahmen werden über verschiedene Programme gefördert. Bei Bedarf rufen Sie uns bitte unter 0291/952995-10 an.

Kontakt

ECOTEC Energie & Effizienz
Dipl.-Ing. Markus Schnier
Stadtmauer 11
59872 Meschede
T. +49 (291) 95 29 95 - 10
F. +49 (291) 95 29 95 - 29

Partner von

Logo Baukultur

Anfahrt

Hier finden Sie uns.